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Vesperkirche Mannheim

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    Saubere Sache(n)

    Mannheimer CAP-Märkte starten Spendenaktion für die Vesperkirche

    (09.11.2016) Die Mannheimer CAP-Lebensmittelmärkte sammeln seit Anfang November Spenden für die Vesperkirche: Kunden können dort für bedürftige Menschen Tüten kaufen, die mit Hygieneartikeln gefüllt sind. Von Zahnbürsten über Seife bis hin zu Taschentüchern ist hier alles drin, was man täglich braucht – und was doch Vielen fehlt: „Solche Waren werden kaum gespendet und sind auch oft nur schwer über Sozialkaufhäuser zu bekommen“, erklärt Pfarrer Sebastian Carp, mitverantwortlich für das Fundraising der Vesperkirche. Somit müssen beispielsweise ausgerechnet Obdachlose, die ohnehin schon unter hygienisch schwierigen Bedingungen leben, allzu häufig auf eine Grundversorgung verzichten. „Umso dankbarer sind wir für diese Aktion“, so Carp.

    „Uns ist es wichtig, dass die Spenden unserer Kunden genau da ankommen, wo sie gebraucht werden – und auch genau in der Form, in der sie gebraucht werden“, sagt Holger Ziegler, Leiter der CAP-Filiale in N7. Daher hatten die Märkte anfangs sogar insgesamt 15 verschiedene Tüten mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und anderen Waren zusammengestellt, aus denen das Organisationsteam der Vesperkirche zwei auswählte. Diese zwei können nun die Kunden in den Märkten für jeweils fünf Euro kaufen. Die bezahlten Tüten werden in den Märkten gesammelt und zu Beginn der Vesperkirche dem Organisationsteam übergeben; über eine  Verteilstelle in der Kirche gehen sie dann an die Besucher, die sie benötigen.

    Die Vesperkirche startet 2017 am 6. Januar in der Citykirche Konkordien und ist bis 5. Februar täglich geöffnet. „Bis dahin haben wir hoffentlich genug Spenden zusammen“, sagt Ziegler – zweifelt aber im Grunde nicht am Erfolg der Aktion. Er und seine Mitarbeiter bekommen regelmäßig positive Rückmeldungen zu dieser und ähnlichen Spendenaktionen von ihren Kunden. Auffällig dabei: „Es sind oft die gleichen Kunden, die immer wieder spenden.“ Das große soziale Bewusstsein der CAP-Kunden könnte auch mit dem besonderen Konzept der Märkte zusammenhängen: Hier werden bewusst und gezielt Mitarbeiter mit Behinderungen beschäftigt, Teilhabe an der Gesellschaft ist ein wichtiger Aspekt. Genau dieses Miteinander ist es auch, das die Vesperkirche ausmacht. „Eine Zusammenarbeit ist da ja nur folgerichtig“, findet Ziegler.

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