Die Liebe allein versteht das Geheimnis,

andere zu beschenken und

dabei selbst reich zu werden. Clemens Brentano

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Vesperkirche Mannheim

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    Hoffnungsschimmer bei eisiger Kälte

    20. Mannheimer Vesperkirche bedient zum Auftakt 431 Gäste

    (06.01.2017) „Heute leuchtet dieser eisige Morgen!“ Mit diesen Worten begrüßte Pfarrerin Ilka Sobottke die Anwesenden zur Eröffnung der 20. Vesperkirche – und meinte nicht nur das Wetter, das trotz -7 Grad mit Sonnenschein glänzte. Vielmehr bedeutet die Vesperkirche für Hunderte Menschen einen Hoffnungsschimmer: Vom 6. Januar bis zum 5. Februar wird hier jeder, der möchte, nicht nur mit einem warmen Essen versorgt, sondern bekommt auch medizinische Versorgung, Beratung oder einfach nur ein offenes Ohr für die eigenen Sorgen. Am Eröffnungstag wurden 431 Essen ausgegeben. „Erfahrungsgemäß steigert sich die Zahl der Gäste in den ersten Tagen allerdings immer rasant“, so Sobottke. Im letzten Jahr kamen durchschnittlich 527 Gäste am Tag, der Spitzenwert lag bei 608.

    Mindestens ebenso wichtig wie das Essen ist den Gästen der Aspekt der Gemeinschaft, wie Inge Pfeifer erklärt, die seit Jahren zu den Stammgästen der Vesperkirche zählt: „Das Schönste wäre natürlich, dass ich die Leute, die ich hier gesehen habe, nie wieder sehe – weil sie eine bezahlbare Wohnung und Arbeit gefunden haben und nicht mehr hierher kommen müssen. Und das Schöne ist, dass ich die Leute immer wiedersehe, dass man sich hier kennt und mag. Und natürlich das Versorgt-Sein“, setzt sie nach kurzer Pause hinzu.

    Das deckt sich auch mit der Erfahrung von Boris Kleehaupt. Er gehört zu den Johannitern, die – wie in jedem Jahr – die Gäste medizinische versorgen. „Es geht für viele auch darum, mal in Kontakt zu treten. Das geht über medizinische Versorgung hinaus – wir sind auch als Ansprechpartner da.“ In diesem Jahr sind zusätzlich zu den Sanitätern der Johanniter noch drei Ärzte ehrenamtlich im Einsatz, sodass eine medizinische Versorgung fast durchgängig gewährleistet werden kann.

    Der Auftakt wurde übrigens gleich doppelt versüßt: Zum einen versorgte Mannheimer Promi-Koch Bert Schreiber zusammen mit seiner „Feinschmeckerchuchi“ die Gäste nicht nur mit herzhaftem Szegediner Gulasch, sondern reichte zusätzlich noch ein Dessert aus Vanillecreme mit feinem Fruchtmark. Zum anderen gab es einen Überraschungsbesuch: Stadtprinzessin Kim I vom Karnevalsverein „Fröhlich Pfalz“ gab sich die Ehre und verlieh Pfarrerin Sobottke den Prinzessinnen-Orden. (sam)

    Das Foto zeigt Pfarrerin Ilka Sobottke im Gespräch mit Bert Schreiber. Fotocredit: Alexander Kästel

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