Die Liebe allein versteht das Geheimnis,

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Vesperkirche Mannheim

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    Keine leichte Arbeit

    Direktoren des Diakonischen Werks packen bei der Vesperkirche mit an

    (30.01.2017) Die offizielle Amtseinführung ist zwar erst im März, doch den ersten gemeinsamen Einsatz hatten die beiden neuen Direktoren des Diakonischen Werks Mannheim schon jetzt: Matthias Weber und Helmut Bühler traten zum Schichtdienst in der Vesperkirche an. „Hier wird eine wichtige diakonische Arbeit geleistet, die wir nicht nur aus der Zuschauerperspektive erleben wollten“, erklärt Weber die Aktion.

    Die 20. Mannheimer Vesperkirche hat ihre Tore vom 6. Januar bis 5. Februar 2017 geöffnet. Hier bekommen die Gäste eine warme Mahlzeit und vor allem Zuwendung durch die ehrenamtlichen Helfer, die ihre Aufgabe oftmals schon seit vielen Jahren erfüllen. Aber sie erhalten auch praktische Lebenshilfe, von der Wohnungsnotfallberatung bis hin zu ärztlichen Sprechstunden. Das Direktoren-Duo packte bei der Bedienung mit an und servierte den Gästen Essen und Getränke. „Man bekommt wirklich einen Eindruck davon, dass die Arbeit hier keine leichte ist – dass sie die Helfenden aber trotzdem sehr bereichert“, so Weber. Großen Respekt zollt er auch dem Organisationsteam, das vom kulinarischen Angebot über die Einteilung der ehrenamtlichen Helfer bis hin zur Kleiderspende in der Kirche den gesamten Komplex koordiniert.

    Anders als Matthias Weber, der nicht nur neuer Direktor ist, sondern auch noch neu in Mannheim, kannte Helmut Bühler als langjähriger Abteilungsleiter des Diakonischen Werks die Vesperkirche und ihren Betrieb bereits. Trotzdem wurde auch er durch den direkten Einblick noch einmal überrascht: „Es hat mich verblüfft, dass sogar Ehrenamtliche hier helfen, die weit über die Grenzen Mannheims hinaus leben. Besonders beeindruckt hat mich außerdem, dass im Helferteam alles Hand in Hand funktioniert – ohne dass viel darüber geredet werden muss.“

    Beide Direktoren betonen aber auch, dass trotz aller positiven Eindrücke eine traurige Tatsache im Mittelpunkt der Vesperkirche steht: „Der Bedarf ist einfach riesengroß, weil die Menschen anders nicht versorgt werden“, sagt Bühler. Weber ergänzt: „Es ist gut, dass es die Vesperkirche gibt – aber schlimm, dass es sie geben muss.“

    Foto: Die Herren Bühler und Weber vor dem Einsatz in der Vesperkirche. Fotocredit: DW.

     

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